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Turkish Airlines Business Class Hongkong – Istanbul, Boeing 777-300ER

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Auch aus Gründen der Prämienverfügbarkeit hatten wir uns entschieden, Turkish Airlines für unseren Rückflug noch einmal eine Chance zu geben – man erinnere sich, dass ich eine bereits gebuchte Reise mit Turkish Airlines im Jahr 2024 wieder storniert habe, da es im Vorfeld bereits massive Probleme mit der Sitzplatzvergabe gab und mir der Hotline-Service recht unprofessionell erschien. Die Business Class der Turkish Airlines genießt trotz ihres überwiegend veralteten Hartprodukts durchaus keinen schlechten Ruf; warum man uns trotzdem nicht wirklich überzeugen konnte, erfahrt ihr in diesem Bericht.

Informationen zum Flug
ZeitpunktNovember 2025
FluggesellschaftTurkish Airlines (TK/THY)
VonHongkong Chek Lap Kok Airport (HKG/VHHH)
NachIstanbul Airport (IST/LTFM)
FlugnummerTK71/THY71
Abflugzeit23:20 Uhr
Ankunftszeit06:10 Uhr +1
Dauer11:50 Stunden
FlugzeugBoeing 777-300ER (B77W) TC-LJB „Ayasofya“
ReiseklasseBusiness (I)
Sitzplatz4K

Vor dem Flug

Da die Möglichkeit, an den Metro-Stationen Hong Kong und Kowloon mehr oder weniger rund um die Uhr einzuchecken seit Corona – vermutlich auch aus Kostengründen – drastisch zurückgefahren wurde (derzeit bieten nur Cathay Pacific, Hongkong Airlines, Singapore Airlines und Qantas diesen Service an), waren wir gezwungen, rechtzeitig zum Checkin-Start exakt 3 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

Hier kamen wir kurz nach Öffnung des Checkins an, die Schlangen vor den Schaltern (unabhängig von der Reiseklasse) sahen um diese Uhrzeit recht umfangreich aus. Wir reihten uns also in der Business Class-Schlange ein, in der es nur äußerst schleppend voran ging (die Schlange für die Economy Class bewegte sich hingegen gefühlt gar nicht). Obwohl sich nur insgesamt 6 Parteien vor uns in der Schlange befanden, dauerte der Checkin-Vorgang insgesamt eine gute halbe Stunde, da einer der Schalter konstant durch einen Fluggast blockiert war, der offenbar einen Fehler beim Buchen von Übergepäck gemacht hatte (statt eines zusätzlichen Gepäckstücks wurde wohl nur 1 kg zusätzliches Gepäck gebucht) und der nun nicht Willens war, den Differenzbetrag nachzuzahlen.

Lange Schlangen am Turkish Airlines Check-In

Immerhin gingen dann sowohl Sicherheitskontrolle (es waren nur Kontrollspuren mit CT-Scannern geöffnet) und Ausreisekontrolle schnell und ohne Wartezeiten, so dass wir die geringe verbleibende Zeit bis zum eine Stunde (!) vor Abflug beginnenden Boardings in der gewohnt vollen AMEX Centurion Lounge verbringen konnten (Fluggäste der Turkish Airlines ohne AMEX-Karte können wahlweise die Singapore Airlines SilverKris Lounge oder eine der Plaza Premium-Vertragslounges nutzen).

An Bord

Nach dem Boarding, das tatsächlich eine geschlagene Stunde vor dem Abflug begann (und für das die bei mir eigentlich grundsätzlich fehlschlagende Biometrie des Flughafens glücklicherweise nicht genutzt wurde), fanden wir uns in der Business Class-Kabine von Turkish Airlines‘ Boeing 777 wieder. Diese ist, nicht mehr ganz zeitgemäß, in einer 2+3+2-Anordnung über 7 Reihen in zwei Kabinen (die vordere bietet 4, die hintere nur 3 Reihen) bestuhlt.

Die Kabine in der Turkish Airlines Business Class

Der große Vorteil dieser in der Breite „engen“ Kabinenanordnung ist, ähnlich wie bei der alten Lufthansa-Kabine jedoch, dass man die Beine nicht unter einem Vordersitz platzieren muss, sondern äußerst viel Beinfreiheit vor allem nach oben hat (einen Sarg-Effekt wie z.B. in der SWISS Business Class erlebt man hier nicht). Grundsätzlich ist mir das, vor allem beim Schlafen, aber lieber, auch wenn man dies natürlich mit einem schmaleren Sitz erkauft.

Beinfreiheit in der Turkish Airlines Business Class

Anzumerken wäre hierbei noch, dass an den Fensterplätzen der Reihe 4 ein Fenster (nämlich dad direkt neben dem Passagier) fehlt, so dass man sich zum aus dem Fenster schauen nach vorne beugen muss.

Während wir nun also an unseren Plätzen eine knappe Stunde auf den Abflug warten mussten, wurden zunächst Willkommensdrinks (eine Auswahl aus Champagner, Limonade und Orangensaft) und ein Glas Wasser serviert. Während der Wartezeit wurde das Wasser bereitwillig nachgefüllt, die übrigen Getränke jedoch nicht (obwohl das bei einem so frühen Boarding sicherlich angebracht wäre). Dabei wurden die Fluggäste auch allesamt persönlich durch das Personal begrüßt.

Minzlimonade als Willkommensgetränk

Als nächstes waren heiße Tücher an der Reihe, die auf einem Untersetzer aus Plastik präsentiert wurden (und warum eigentlich nicht, Plastik ist leichter und am Ende vermutlich umweltfreundlicher als Porzellan), während synchron in beiden Kabinengängen durch zwei als Köche „kostümierte“ (sorry, anders kann ich das nicht nennen) Flugbegleiter die Speisekarten verteilt und die Essensbestellungen aufgenommen wurden.

Heiße Tücher vor dem Abflug

Am Platz selbst lagen dabei bereits beim Einsteigen ein Paar Hausschlappen und eine Decke bereit, kurz vor dem Start wurden darüber hinaus noch Wasserflaschen und ein Amenity Kit verteilt. Unmittelbar nach dem Start und noch vor dem Abendessen kamen die Flugbegleiter mit Bettzeug (einer Matratzenauflage und einer etwas größeren Decke) durch die Kabine und boten an, den Sitz bereits bettfertig zu machen. Obwohl ein Turndown-Service in der Business Class durchaus wünschenswert ist (bei der Lufthansa Group muss man sich selbst mit dem Bettzeug auseinandersetzen), fand ich den Zeitpunkt äußerst unpassend – wenn man bereits während des Essens auf der Matratzenauflage sitzt, ist die Gefahr, dass man diese bekleckert und dann nachts in der eigenen Sudelei liegt, einfach zu groß. Deshalb habe ich auf den Turndown-Service verzichtet und das Bett später selber fertig gemacht.

Der Inhalt des Amenity Kits bewegt sich dabei mit Schlafmaske, Socken, Zahnputzset, Ohrstöpseln und zweierlei Cremes im üblichen Ramen für Amenity Kits in der Business Class.

Die Langstrecken-Flotte von Turkish Airlines ist dabei mit WiFi ausgestattet, Gäste der Business Class erhalten 1 GB Datenvolumen pro Flug gratis. Hierbei werden keine Voucher verwendet, sondern man loggt sich einfach über das persönliche Mobilgerät mit Sitzplatznummer und Nachnamen ein.

Während des Flugs war der Service der sehr umfangreichen Kabinenbesatzung zwar sehr freundlich (unter anderem wurden wir konsequent mit Namen angesprochen), lief jedoch insbesondere angesichts der späten Abflugzeit recht träge und ineffizient ab. Ich hatte ohnehin den Eindruck, dass man hier personell überbesetzt ist (ich habe allein in unserer Kabine insgesamt 7 verschiedene Flugbegleiter gezählt), so dass man sich oftmals gegenseitig im Weg stand.

Die Waschräume für die insgesamt 49 Gäste in der Business Class waren dann für eine gute halbe Stunde nach dem Start mehr oder weniger dauerbesetzt – ich hatte den Eindruck, dass das WC hinter dem Cockpit für das Personal reserviert war, so dass nur die beiden Waschräume zwischen den beiden Business Class-Kabinen zur Verfügung standen. Zum Vergleich bietet Cathay Pacific auf dem gleichen Flugzeugtyp für die nur geringfügig größere Anzahl von 53 Business Class-Passagieren ganze vier Waschräume an.

Die Waschräume, von denen insbesondere der barrierefreie Waschraum auf der Steuerbord-Seite sehr geräumig ist, bieten dabei neben zweierlei Handwaschseife und Handcreme auch eine Flasche typisch türkischen Kolonya-Duftwassers. Weitere Amenities konnte ich jedoch nicht entdecken.

Amenities im Waschraum der Turkish Airlines Business Class

Der Sitz

Obwohl die Anordnung der Sitze selbst nicht mehr ganz zeitgemäß wirkt, sind die Sitzgelegenheiten selbst mit allen Features ausgestattet, die man bei einem modernen Business Class-Produkt erwartet.

Die Zweier-Sitze am Fenster

Wie schon erwähnt verfügen die Sitze bei Turkish Airlines über eine große Beinfreiheit, die mit Kompromissen hinsichtlich der Sitzbreite und des seitlichen Sitzabstands erkauft wird. Dafür bietet Turkish Airlines aber einen Ottoman an jedem Platz, der aufgeklappt und als Stauraum genutzt werden kann, wodurch die bei anderen Airlines inzwischen oftmals sehr begrenzt anzutreffenden Staumöglichkeiten mit direktem Zugriff vom Sitz aus vermieden werden.

Die Beinfreiheit in der Turkish Airlines Business Class

In diesen Ottoman hat mein komplettes Handgepäck gepasst, das Fach daneben bot ausreichend Platz für Speisekarten, das Amenity Kit und andere Kleinigkeiten. Am Sitz selbst gibt es dann keine Staumöglichkeiten mehr, was aber auch nicht unbedingt notwendig ist und die nutzbare Sitzbreite noch weiter verringern würde.

Auf der Mittelarmlehne befindet sich dabei wie üblich die Sitzverstellung, die die üblichen Verstellmöglichkeiten bis hin zum flachen Bett bietet. Während nur die aufrechte Sitzposition und die Liegeposition als Preset vorhanden sind, kann eine weitere Sitzposition irgendwo dazwischen über die M+ und MR-Knöpfe individuell festgelegt werden.

Sitzverstellmöglichkeiten in der Turkish Airlines Business Class

Am Kopfteil des Sitzes befindet sich dabei der mit Touchscreen ausgestattete Entertainment-Controller (weshalb man diesen aber kopfüber montiert hat, bleibt mir ein Rätsel), eine Leselampe und ein ausziehbarer Sichtschutz, der aber maximal Alibi-Funktion hat, da er sich nur um wenige cm ausziehen lässt.

Elemente im Kopfteil des Sitzes

In der Mittelarmlehne ist der ausziehbare Tisch verstaut, der sich zumindest bei mir nicht wirklich gut ausklappen ließ, dafür aber in ausgeklappter Position weggeschwenkt werden kann, so dass z.B. während der Mahlzeiten ein Toilettengang möglich ist.

Der Klapptisch in der Turkish Airlines Business Class

Unterhalb der mittleren Armlehne findet man dann noch USB-Ladesteckdosen und eine Universal-Steckdose, die sich zum einen jedoch an einer Stelle befindert, die im Sitzen sehr schwer zugänglich ist und dazu nur am Boden aktiviert war.

Die ebenfalls dort befindlichen, hochwertig wirkenden Kopfhörer der Marke Denon wurden dann übrigens eine Stunde vor der Landung eingesammelt – für mich ein Zeichen dafür, dass man hier sonst offenbar mit Diebstahl zu Kämpfen hat.

Das Bett

Voll flachgelegt bietet der Sitz ein erwartungsgemäß zwar recht langes, aber auch verhältnismäßig schmales Bett. Im Schulterbereich kommt die geringe Breite des Betts aber gar nicht so sehr zum Tragen, da die Armlehnen auf beiden Seiten zwar fixiert, aber nicht massiv sind, so dass diese die Breite des Bettes nicht zusätzlich einschränken. Insbesondere für meinen Geschmack sehr angenehm finde ich an dieser Sitzanordnung, dass die Bewegungsfreiheit der Beine nach oben hin überhaupt nicht eingeschränkt ist, so dass man beispielsweise auch mit angezogenen Knien liegen kann; bei Business Class-Produkten, bei denen man Beine oder Unterkörper irgendwo drunterschieben muss (wie z.B. in der SWISS Business Class), fühlt man sich mitunter so, als sei man in einen Schraubstock eingespannt, was hier überhaupt nicht der Fall ist.

Der Sitz im Bettmodus mit Matratzenauflage

Sehr sinnvoll fand ich dabei, dass die Matratzenauflagen auf der Unterseite mit Gurten versehen sind, mit denen die Auflage am Kopf- und Fußende am Sitz fixiert werden kann, so dass sie nicht hin und her rutscht. Geschlafen habe ich auf diesem Flug (sicherlich auch unterstützt durch die späte Abflugzeit) recht gut, gestört wurde mein Schlaf jedoch mehrfach durch die exzessive Nutzung des Anschnall-Zeichens, wobei bei jedem Einschalten auch eine automatische Durchsage in recht hoher Lautstärke abgespielt wurde. Auch das Mood Lighting blieb die ganze Nacht eingeschaltet, so dass hier für meine Bedürfnisse ein Verbesserungsbedarf besteht.

Während der Nacht wurden in der Galley verschiedene Getränke und Snacks angeboten, die meisten Artikel (und insbesondere die Wasserflaschen) waren jedoch zum Ende des Flugs hin vergriffen, nur eine einsame Flasche Rotwein stand gegen Morgen noch da.

Verpflegung

Gerade was die Bordverpflegung angeht, hat Turkish Airlines einen geradezu legendären Ruf. Dementsprechend waren wir besonders gespannt, was uns denn kulinarisch auf diesem Flug erwartete.

Speisekarte

Abendessen

Enttäuscht war ich beim Blick auf die Speisekarte zunächst, weil keine klassische türkische Option angeboten wurde. Eine solche hätte man zwar vorbestellen können, allerdings erwarte ich granz grundsätzlich, dass zumindest eine landestypische Spezialität des jeweiligen Abflug- und Zielorts angeboten wird.

Nach einer Aperitif-Runde mit Nüssen und einem Getränk nach Wahl (wir wählten beide einen türkischen Rotwein), ging es mit der eigentlichen Mahlzeit los.

Aperitif: Nüsse und Rotwein

Zur Vorspeise wählten wir beide jeweils die Garnelen und die Kürbissuppe; während die Garnelen ziemlich mäßig und recht fade daherkamen, war die Suppe nur lauwarm und ebenfalls nicht ausreichend gewürzt.

Vorspeisen: Garnelen und Kürbissuppe

Leider setzte sich der überaus enttäuschende Trend auch bei den Hauptspeisen fort, denn das von mir gewählte Rinderfilet war zäh, die dazu servierten Auberginen teilweise noch roh und auch hier war das gesamte Essen nur lauwarm. Bei Madames Fisch fehlte es dabei ganz klar an Sauce, so dass der Fisch sehr trocken und ebenfalls übergart daher kam.

Beim Nachtisch (die türkischen Desserts) hatte ich dabei tatsächlich nichts auszusetzen (ich würde behaupten, dass dies der einzig wirklich gute Gang dieses Menüs war), Madames gewählter Lava-Cake hatte mit Lava aber nichts zu tun und war komplett durchgegart und ebenfalls ziemlich trocken.

Ganz ehrlich, angesichts dieses Abendessens ist es mir ein absolutes Rätsel, woher der allgemein überragende Ruf des Caterings bei Turkish Airlines kommt. Sicher, teilweise ist das von den lokalen Zulieferern abhängig, aber wenn man schon Flugbegleiter in Kochjacken und -Mützen steckt, sollte man zumindest in der Lage sein, das Essen heiß zu servieren. Für mich ist das ganze „Flying Chefs“-Konzept somit nur Show ohne jegliche Substanz und gehört eigentlich abgeschafft.

Dazu kam, dass auch der Service während des Essens alles andere als aufmerksam war. Nach dem ursprünglich servierten Apertitif schien man nicht mehr in der Lage zu sein, die Getränke regelmäßig nachzufüllen. Dementsprechend saß ich während des Hauptgangs komplett auf dem Trockenen, erst beim Abräumen desselben wurde erstmals nachgeschenkt (dafür wurde dann der falsche Wein nachgeschenkt).

Frühstück

Das Frühstück war immerhin ganz in Ordnung, wenngleich nichts besonderes. Auch hier war der Service nicht wirklich aufmerksam, so wurden die angekündigten Säfte zu keinem Zeitpunkt angeboten, beim Tee gab es auch keinen Nachschlag und teilweise noch gefüllte Gläser wurden ungefragt abgeräumt.

Ankunft

Nach unserer Landung am massiven „neuen“ Flughafen von Istanbul rollten wir zunächst knapp 20 Minuten auf dem Flughafengelände herum, bis wir an einer Außenposition zum Stehen kamen. Offenbar ist der Flughafen immer noch nicht groß genug, um zumindest alle Langstreckenflüge direkt am Terminalgebäude abzufertigen. Die anschließende Busfahrt zum Terminal dauerte dann auch noch einmal etwa 10 Minuten, so dass man bei knappen Anschlüssen (die Turkish Airlines durchaus verkauft) mitunter in Probleme gerät. Ich würde aufgrund der langen Wege in Istanbul eine Mindest-Umsteigezeit von 2 Stunden empfehlen.

Ein Schächtelchen Lokum zum Abschied

Immerhin ging die Transit-Sicherheitskontrolle trotz einer hohen Zahl am frühen Morgen umsteigender Passagiere recht zügig, da alle Kontrollspuren geöffnet waren. Beachten sollte man aber, dass nicht alle der Kontrollspuren mit CT-Scannern ausgerüstet sind, insbesondere wenn man viele elektronische Geräte etc. im Handgepäck hat, sollte man vorher schon schauen, welche der Spuren man nutzen möchte und ggf. auch die anwesenden Queue-Manager, die die Spuren recht willkürlich zuweisen, einfach ignorieren.

Fazit

Ich muss sagen, dass ich von diesem Flug in der Turkish Airlines Business Class überhaupt nicht begeistert war. Das Hartprodukt an sich ist zwar eigentlich nicht so schlecht, jedoch ließen auf diesem Flug insbesondere Service und vor allem die Verpflegung sehr zu wünschen übrig. Interessant ist, dass meine Erfahrung damit komplett gegensätzlich zu der der meisten anderen Rezensenten ist, die überwiegend das Hartprodukt kritisieren und dafür aber Service und Verpflegung loben. Möglicherweise haben wir einfach einen schlechten Tag erwischt, mir drängt sich aber ein bisschen der Verdacht auf, dass man bei Turkish Airlines – auch z.B. durch den neuen Flughafen – versucht, Wettbewerbern aus dem Nahen Osten nachzueifern, ohne dabei aber über die nötigen finanziellen und organisatorischen Mittel zu verfügen. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich auf dieser Reise das Business Class-Produkt der Lufthansa jederzeit dem von Turkish Airlines vorziehen würde.

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